Das eigentliche Problem
Ein Preisproblem ist: Die Zimmer sind zu teuer oder zu billig. Das ist selten der Fall. Das häufigere Problem ist Pricing: Die Preise sind nicht marktgerecht positioniert, nicht dynamisch genug, nicht mit dem Channel Manager synchron, nicht auf die Buchungsvorlaufzeiten abgestimmt. Wie ein Betriebsvergleich von 6 Ferienhotels zeigt, lassen sich an ADR und RevPAR deutliche Hebel identifizieren. Was ein schwaches Nachfragejahr konkret für die Preissteuerung bedeutet, zeigt unser Saison-Insight Pricing für Ferienhotels: Lehren aus Sommer 2026.
Das Ergebnis ist dasselbe: schlechtere Auslastung, niedrigerer Durchschnittspreis, höhere OTA-Abhängigkeit. Aber die Lösung ist eine andere.
Dabei ist dynamisches Pricing kein Allheilmittel. In stark stammgastlastigen Häusern kann ein bewusst festes Preisgefüge die bessere Wahl sein — entscheidend ist nicht der Listenpreis, sondern der tatsächlich erzielte Durchschnittspreis. Wer in der Hochsaison nie über 70 % Auslastung kommt, hat meist kein Nachfrage-, sondern ein Steuerungsproblem. Und der Rahmen ist enger geworden: Seit 2020 sind die Verbraucherpreise in Österreich um rund 30 % gestiegen, in Beherbergung und Gastronomie noch stärker — auf diesem Preisplateau lässt sich Ertrag nur noch differenziert und datenbasiert herausholen, nicht mehr über pauschale Erhöhungen.
Keine gezielte Preisanpassung für auslastungsschwache Zeiträume — Gäste buchen den Mitbewerber der einfach flexibler ist.
Preise werden zu früh gesenkt, zu wenig angehoben. Das Marktpotenzial in starken Wochen wird nicht ausgeschöpft.
Direktbuchungskanal wird nicht aktiv gefördert. Provisionskosten fressen Marge die im Betrieb bleiben könnte.
Restriktionen, Mindestaufenthalte, Verfügbarkeiten — oft nicht strategisch gesteuert sondern reaktiv verwaltet.
Konditionen die vor Jahren verhandelt wurden, passen oft nicht mehr zur aktuellen Positionierung und Nachfragelage.
Unsere Leistungen
Nicht Preise setzen — Preise steuern. Mit den richtigen Daten, den richtigen Tools und dem richtigen Marktverständnis.
Wir analysieren Ihre aktuelle Preisstruktur, vergleichen mit Mitbewerbern und entwickeln eine Preisstrategie die zu Ihrer Positionierung und Zielgruppe passt.
Der Channel Manager ist das Herzstück des Vertriebs — aber nur wenn er richtig bespielt wird. Wir optimieren Setup, Restriktionen und Kanalstrategie.
Reisebüro-Verträge und Tour-Operator-Konditionen müssen zur aktuellen Marktlage passen. Wir verhandeln, optimieren und stellen sicher dass diese Kanäle profitabel bleiben.
Wir identifizieren die passenden Revenue-Management-Tools, prüfen Schnittstellen zu Ihrem PMS und entwickeln ein Setup das zu Ihrem Hotel und Budget passt.
Die Buchungsmaschine auf Ihrer Website ist Ihr wichtigster Direktvertriebskanal. Wir prüfen ob sie das hergibt, was Ihre Kampagnen versprechen.
Laufende Auswertung der wichtigsten Revenue-Kennzahlen. Monatliches Reporting, Früherkennung von Problemen, konsequentes Nachsteuern.
Kanalstrategie im Detail
Jede Buchung über eine OTA kostet Ihnen 15–25% Provision. Das ist Marge die in Ihrem Betrieb bleiben sollte — wenn Ihr Direktkanal stark genug ist.
Wir entwickeln eine Kanalstrategie die OTAs nicht ignoriert — sie sind ein legitimer Vertriebskanal — aber die aktiv daran arbeitet, den Direktbuchungsanteil Monat für Monat zu stärken. Buchungsmaschine, Preisparität, Best-Rate-Garantie, Direktbuchungs-Vorteile.
Welche OTAs sind für Ihr Hotel sinnvoll? Welche Konditionen, welche Sichtbarkeit, welches Kosten-Nutzen-Verhältnis? Wir optimieren — ohne blind zu kürzen.
Best-Rate-Garantie, Direktbuchungs-Vorteile, Newsletter, Stammgast-Programme — wir entwickeln konkrete Maßnahmen die den Direktkanal stärken.
Reisebüros und Tour Operator sind für viele Hotels wichtige Kanäle — wenn die Konditionen stimmen. Wir verhandeln und optimieren laufend.
Preisunterschiede zwischen Kanälen schaden dem Direktkanal und kosten Sichtbarkeit in OTA-Rankings. Wir überwachen und beheben systematisch.
Für Hotels mit Gruppenkapazität: Strategische Positionierung im Gruppen- und Veranstaltungsgeschäft — Konditionen, Anfrageprozess, Konversion.
Details & häufige Fragen
Weitere Informationen